Ein Hauch von Exklusivität
Mit dem Einzug batteriebetriebener Quarzwerke in die Uhrenfertigung schien das Schickal der klassischen Automatik zunächst besiegelt und ihre Mechanik zum Auslaufmodell zu werden. Bei sachlich-kühler Betrachtung konnte dieser Schluss naheliegen, denn hinsichtlich Ganggenauigkeit und Zuverlässigkeit können die modernen elektrisch betriebenen Werke mit der Automatik grundsätzlich konkurrieren. Zudem ist deren Produktionsaufwand erheblich geringer, so dass sie eine neue Dimension der Massenfertigung ermöglicht haben.
Doch exakt dieser Aspekt ist es, welcher den Uhren mit Automatik eine eigene und inzwischen wieder wachsende Anhängerschaft gesichert hat. Da fügt es sich, dass die Mehrzahl dieser ohnehin vom Hauch des Besonderen umgebenen Chronographen im Sortiment namhafter europäischer Traditionsanbieter und infolge dessen im gehobenen Preissegment zu finden ist.
Es ist der Reiz der konstruktiven Leistung und der vollendeten Uhrmacherkunst, welcher den traditionellen Chronographen aus der Masse des Angebots heraushebt. Die Integration immer komplexerer Zusatzfunktionen fordert das Können der Uhrmacher dabei stets wieder neu heraus. Wer die Uhr auch als exklusives Schmuckstück und handwerkliches Meisterwerk betrachtet, wird schnell die Anziehungskraft hochwertiger Uhren mit Automatik erkennen.
Die Technik der Automatik erfordert im Gegensatz zu anderen mechanischen Uhren mit Handaufzug keine Kompromisse in Bezug auf den Komfort. Schließlich erfolgt bei diesen Uhren ein Aufzug der Feder entsprechend ihrer Bezeichnung automatisch mittels Schwerkraft beziehungsweise Gewichtsverlagerung, so dass auch kleinste Bewegungen ihres Trägers unauffällig und effektiv in Energie umgewandelt werden. Darüber hinaus sorgt die Mechanik bei regelmäßigem Tragen bereits nach kurzer Zeit für eine Gangreserve von ein bis zwei Tagen und verzeiht insofern auch die vorübergehende Trennung von ihrem Besitzer.