Der erste Chronograph aus Titan war der Porsche Design Titan Chronograph, den die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC 1980 präsentierte. Um Titan überhaupt verarbeiten zu können, musste IWC spezielle neue Produktionsmethoden entwickeln. In den folgenden Jahren erschienen dann immer öfter Uhren aus diesem Metall, das aufgrund seiner Eigenschaften fast ausschließlich für sportliche Uhren verwendet wird. Titan ist leichter als Edelstahl, auch in Meerwasser außerordentlich korrosionsbeständig und für Allergiker besonders gut geeignet, da es kein Nickel enthält.
IWC hat bis heute verschiedene weitere Titanchronographen vorgestellt, darunter den GST Titan Chronographen als Nachfolger des Porsche Design Titan Chronographen und diverse Taucherchronographen in der Aquatimer-Serie.
Neben IWC hat im gehobenen Preissegment vor allem Omega stärker als andere Uhrenhersteller auf Titan gesetzt und mehrere Chronographen aus diesem Werkstoff gefertigt, die meisten davon in der Taucheruhren-Reihe Seamaster. Andere Luxusuhrenhersteller führen jedoch ebenso Titanchronographen in ihren Kollektionen, beispielsweise Breitling, Audemars Piguet und TAG Heuer. Arnold Schwarzenegger trägt im Film Terminator 3 den Chronographen Royal Oak Offshore T3 von Audemars Piguet, der aus Titan gefertigt ist. Ebenfalls aus Titan war der Calibre 360 Concept Chronograph, der von TAG Heuer 2005 vorgestellt wurde und als erster mechanischer Armband-Chronograph Zeitmessungen mit einer Genauigkeit von einer 1/100stel Sekunde ermöglicht hat.
Da Titan jedoch nicht nur in der Herstellung von Luxusuhren verwendet wird, sind Titanchronographen heute in so gut wie allen Preissegmenten zu finden.